In Zeiten sich abschwächender Märkte gewinnen sie unheilvolle Bedeutung: Die Zahlungsausfälle. So wohl Geschäftskunden als auch Privatkunden zahlen ihre Rechnungen nicht, wie Sie als Unternehmer das mit dem Kunden vereinbart und erwartet hatten.

Nun, was können Sie tun, um sich wirkungsvoll vor Zahlungsausfälle zu schützen? Nun, am besten ist die sofortige Bezahlung als Bargeschäft im Privatkundengeschäft sofern die Beträge nicht all zu hoch sind. Sind die Beträge höher, ist das die Bezahlung mit Kreditkarte oder Bankkarte durchaus sicher, schützt die Kartenzahlung doch vor Diebstahl- und Falschgeldrisiko.

Unter Geschäftskunden ist die Rechnung mit 30 Tagen Zahlungsfrist üblich. Wenn Sie ein Geschäftskunde nach längerer Zahlungsfrist fragt, sollten Sie hellhörig werden. Wird Ihr Geschäftspartner während der Zahlungsfrist insolvent, müssen Sie Ihre Forderung wahrscheinlich abschreiben. Und dieses Risiko erhöht sich mit der Länge der Zahlungsfrist. Akzeptieren Sie eine lange Zahlungsfrist nur dann, wenn der Geschäftspartner wirklich zuverlässig ist. Dies kann ein global agierender Automobilhersteller oder ein internationaler Telekommunikationsdienstleister sein. Bei kleineren Firmen sollten Sie unbedingt auf 30 Tage Zahlungsfrist bestehen. Achten Sie unbedingt darauf, dass Ihre Rechnung unmissverständlich den Zahlungstermin ausweist.

Skonto für rasche Zahlung, z.B. 2% innerhalb 7 Tagen nach Rechnungsdatum, werden gerne genutzt und sind eine gute Motivation schnell zu zahlen. Allerdings müssen Sie natürlich in Ihrer Preisfindung einen Skonto kalkulieren, sonst kann das für Sie teuer werden.

Ist der Auftragswert hoch, sollten Sie auf einer Anzahlung bestehen oder, wenn Sie einen Auftrag über längere Zeit abwickeln, entsprechend der Auftragserfüllung abrechnen. Vereinbaren Sie Teilzahlungen bei Erreichen sogenannter Meilensteine in Ihren Lieferfortschritten. Sobald die Meilensteine erreicht sind (Lieferung Zeichnungssatz, Lieferung Prototyp, etc.) schicken Sie eine Rechnung über die vereinbarte Teilsumme.

Als nächste Massnahme müssen Sie natürlich Ihre Zahlungseingänge überwachen. Ist eine Zahlung nicht zum vereinbarten Zeitpunkt eingetroffen, müssen Sie am Tag nach der Fälligkeit eine Erinnerung schreiben. Berechnen Sie eine Mahngebühr und weisen Sie den Kunden darauf hin, dass im Falle eines weiteren Zahlungsverzuges Verzugszinsen berechnet werden. Dazu sind Sie juristisch berechtigt, allerdings dürfen den Zinssatz nur am Basiszinssatz orientieren. Zahlt Ihr Kunden nicht innerhalb kürzester Zeit, müssen Sie eine Mahnung schicken. Was dabei zu beachten ist, verraten wir Ihnen in unserem nächsten Mailing.

Haben Sie noch weitergehende Frage? Benötigen Sie Mustermahnschreiben? Kontaktieren Sie uns mittels der Feedback Box! Wir freuen uns auf Sie!

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